Abwrackprämie sorgt für Aufsehen
Das Mannheimer Prämienmodell sorgt bundesweit für Furore: Hier einige Kommentare und Presse-Zitate zur Fahrrad-Abwrackprämie. Ihre Meinung dazu und zum neuen Schwung fürs Radfahren in Mannheim können Sie unter der Rubrik Anregungen gerne kundtun:
Rückenwind für Radler – als erste Stadt in Deutschland zahlt Mannheim eine Fahrrad-Abwrackprämie.
(Süddeutsche Zeitung)
Einen Vorteil hat die Fahrradabwrackprämie auch für Automobilisten: Sie könnten mit dem Zweirad die historischen Wirkungsstätten von Carl Benz abfahren, der in Mannheim den „Benz-Patent-Motorwagen“ entwickelte. Eifrige Radler können sogar nach Ladenburg fahren, dort ist das Automuseum Carl Benz.
(Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Die Mannheimer Variante des Abwrackens ist konstruktiv. Mannheim tut was für die Umwelt, Mannheim schafft Jobs, …. Märklin, Schiesser, der FC Bayern, Opel, Chrysler – alle einigermaßen abgewrackt. Es geht dahin. Nur nicht in Mannheim.
(Süddeutsche Zeitung)
Die Stadt, in der Carl Benz die erste Motorkutsche erfand, denkt als erste in Deutschland statt an neue Blechkisten an abgasfreie Drahtesel.
(Südwest Presse)
Abwrackprämie für alte Drahtesel – Mannheim als Modell für Münster?
(Münsterlander Zeitungsgruppe)
50 Euro Abwrackprämie für jedes alte Fahrrad. Mannheim macht bundesweit Punkte. Die Geschichte, klimafreundlich für die Stadt in die Pedale zu treten, ist in Deutschland bislang einmalig. Andere Städte wie Nürnberg und Heidelberg denken darüber danach. Radfahrer freuen sich über den frischen Rückenwind.
(Westfälische Zeitung)
Die Abwrackprämie hilft der Autoindustrie – gute Idee, dachte sich offenbar die Stadt Mannheim. Dort gibt es jetzt auch eine Abwrackprämie. Für Fahrräder. Das Ziel: saubere Luft in der Stadt.
(ZDF – heute.de)
Die sogenannte “Umweltprämie” in der Höhe von 2500 Euro für zu verschrottende Autos hat in Deutschland Nachahmer gefunden. So hat die Stadt Mannheim eine eigene “Abwrackprämie” für Fahrräder beschlossen, um so die Luftqualität in den Straßen zu verbessern.
(Wiener Zeitung)
Bundesweite Aufmerksamkeit hatte sich Peter Kurz erhofft – und die hat er nun auch bekommen. ( …) Und so finden auch die Gralshüter der Ökobewegung, die Grünen, die Fahrradprämie gar keine so schlechte Idee. “Die Prämie kann helfen, mehr Bewusstsein für das Fahrrad zu schaffen”, meint der Mannheimer Bundestagsabgeordnete Gerhard Schick.
(Berliner Zeitung)
Mannheim macht mobil! Ab Mai kommt die Abwrackprämie für Fahrräder! Für jedes neu gekaufte City-Fahrrad gibt es 50 Euro. Und das, obwohl die alten Räder nicht allesamt verschrottet, sondern teils repariert und weitergenutzt werden.
(BILD)
Mit milliardenschweren Konjunkturpaketen und Steuergeldern für Banken will die Regierung der Wirtschaftskrise beikommen. Doch mit teuer subventionierten Neuwagen allein lässt sich die Krise nicht bekämpfen. Warum nicht Geld in kleinen Päckchen, bürger- und umweltfreundlich einsetzen? Mannheim macht es vor: Mit einer Abwrackprämie für Fahrräder
(Nürnberger Zetung)
BUND-Verkehrsexperte Werner Reh: “Gestern hat Mannheim beschlossen, seinen Bürgern eine Abwrackprämie für Fahrräder auszuzahlen. Die Bundesregierung muss dieses Modell zur Förderung des Radkaufes umgehend aufgreifen und die Prämienzahlung für umweltfreundliche Verkehrsmittel ausweiten. (Pressemeldung des VCD Deutschland)
Auf Gegenliebe ist die Idee in Mannheim gestoßen, die wohl als erste Stadt Deutschlands analog der Abwrackprämie für Autos eine Umweltprämie für Fahrräder eingeführt hat. 50 Euro zahlt die Stadt für ein altes Radl, wenn man sich ein neues im Fachhandel kauft. Ob das Projekt auf Regensburg übertragbar ist, müsse überprüft werden. (Mittelbayerische Zeitung Regensburg)
Auch wenn die 50 Euro kein riesiger Betrag sind: Mannheim ist mit seiner Umweltprämie ganz vorne. Die Bundesregierung wäre gut beraten, dem Beispiel zu folgen und den Neukauf eines Fahrrads zu belohnen. Sie würde damit nicht nur die Konjunktur ankurbeln, sondern beweisen, dass sie es ernst meint mit dem Klimaschutz.
(derfreitag.de)
Jetzt gibt es die Abwrackprämie für Fahrräder. Mannheim war bisher für viele Dinge, aber nicht unbedingt als “fahrradfreundliche” Stadt bekannt. Dies soll sich nun ändern. (Rhein-Neckar-Zeitung)






