Anregungen
Anregungen, Kommentare und Verbesserungsvorschläge zu dieser Seite und zum Radfahren in Mannheim? Wir freuen uns auf ihre Ideen und Diskussionsbeiträge!
27 Kommentare
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Ich finde es erfreulich, daß Mannheim eine fahrradfreundliche Stadt werden möchte und Radwege ausbaut und beschildert. Aber was nutzt der schönste Radweg wenn er permanent mit Autos zugeparkt ist. Ich fahre 12 Monate im Jahr tagtäglich mit dem Rad und ärgere mich auf bestimmten Radwegabschnitten ständig über ganz dreist geparkte Autos – es kontrolliert ja niemand in den Vororten solche Falschparker (also kann man es ja machen).
Als Radfahrer ist man (nicht nur in Mannheim) kein gleichberechtigter Verkehrsteilnehmer sondern offensichtlich nur ein “lästiges Ärgernis”. Ich kann es schon nicht mehr zählen wie oft mir die Vorfahrt genommen wurde, wie oft ich abgedrängt wurde und vieles mehr. Hier müsste mal ein Umdenken stattfinden – dass Radfahrer gegenüber motorisierten Verkehrsteilnehmer die gleichen Rechte (und natürlich auch Pflichten) im Strassenverkehr haben – dann wäre vieles entspannter.
Was heißt denn »dass kein Geld für neue Radwege da ist, ist auch klar«? Mir ist das gar nicht klar. Wenn auf einer Straße mehr als drei Schlaglöcher sind, weint sich der Mannheimer Morgen die Augen aus, während ihm Radwege schnurz sind. Es fehlt vor allem eine Rad-Lobby in der Öffentlichkeit.
Das Geld muss nur mal anders verteilt werden – es bleibt noch abzuwarten, ob BYPAD und die neue Allianz der fahrradfreundlichen Städte in Baden-Württemberg tatsächlich auch praktische Folgen haben oder nur heiße Luft sind. Mannheim braucht, und das nicht nur in der Innenstadt, dringend eine fahrrad- und fußgängerfreundlichere Atmosphäre und das mag in manchen Fällen auch bedeuten, dass Straßen zurückgebaut und der Autoverkehr (und vor allem das Parken) behindert wird. Poller und Pfosten sind der beste Weg, um dem wuchernden Blech an Straßenecken und Radwegen Einhalt zu gebieten – ich mag da nicht immer nach den Strafzettelverteilern schreien.
Es muss sich atmosphärisch und politisch etwas tun in der Stadt – unglaublich auch, dass zum Beispiel die Stadtbahn Nord aggressiv von Grüppchen aus der Winschutzscheibenperspektive angegangen wird und sich dagegen kaum etwas regt.
Natürlich: Liebe Grüße ans restliche Forum (verflixte Tippfehler)
Wie viele hier im Forum bin auch ich begeisterte Radlerin und fahre bei Wind und Wetter. Mannheim ist für Radler gar nicht so schlecht, ich komme ohne Probleme von meinem Vorort in die Innenstadt oder in die andere Richtung zu meinem Arbeitsplatz. Dass kein Geld für neue Radwege da ist, ist auch klar, was mich stört und ärgert ist, dass die bestehenden Radwege teilweise verdreckt oder zugewachsen sind. Es müsste mehr Zeit in die Pflege dieser Wege investiert werden ! Alles liegt voller Glas, aber nicht eine Woche, sondern manchmal solange, bis man es selbst wegkehrt. Und der Weg von Sandhofen in Richtung Scharhof ist seit ewigen Zeiten ohne Beleuchtung ! Ich habe mich schon dutzendfach darüber beschwert, doch werde nur hingehalten. Die Beleuchtung käme (wann ???).
Es wäre schön, wenn sich in dieser Hinsicht was täte.
Und zu JOACHIM:
Hundebesitzer und Nichthundebesitzer:
Das ist eine UNENDLICHE Geschichte.
Ich glaube, es sprengt den Rahmen dieses Forums, wenn ich Dir meine Meinung und meine Geschichten zu diesem Thema darlegen würde, also halte ich es so: Bevor ich mich uffreg, isses mir liewer egal.
Liege Grüße an restliche Forum
Guten Tag! Durch eine Pressemeldung wurde die Mannheimer Bevölkerung – indiskreterweise bereits bevor der Gemeinderat sie abgesegnet hat – auf eine Neufassung der städtischen Polizeiordnung aufmerksam gemacht. (Downzuloaden hier: http://webkosima.mannheim.de/webkosima_protokolle/p-092003/2-23/02_00-bo.pdf )
Folgende geplante Änderung darin halte ich auch für den Radverkehr für bedeutungsvoll: “Außerhalb der
zusammenhängenden Bebauung dürfen Hunde
grundsätzlich frei laufen, sofern es nicht durch
entsprechende Beschilderung ausdrücklich
untersagt ist”
Das bedeutet, dass auf vielen für Radfahrer benutzungspflichtigen gemeinsamen Geh-/Radwegen (Zeichen 240) Hunde in Zukunft frei laufen werden. Exemplarisch möchte ich auf die Radverbindung entlang des Neckars (Kurpfalzbrücke Seckenheim) oder die Ortsumfahrung Seckenheim hinweisen, wo vor dem “Verein für Hundefreunde” http://www.vfh-seckenheim.de/html/anreise.html oft lebhafter Hundeverkehr herrscht (z.Zt. überwiegend on-line). Letzlich sind aber in allen Ortsrandlagen solche Wege vorhanden, und, um Radfahrer und Verkehr voreinander zu schützen, für Radfahrende (zumindest in Mannheim) zunehmend zwingend.
Der Radfahrer wird hier vor neue Fragen und Herausforderugnen gestellt: Bereits gegenüber Fussgängern hat er gemäß Rechtsprechung immer mind. 80 cm Abstand einzuhalten. Welchen Mindestabstand empfiehlt die Verwaltung zu freilaufenden Hunden?
Wie sich verhalten, wenns eng wird? Manche Hundeführer erwarten, dass der Radfahrer sich geduldet, wartet und ggf schiebt (gerade bei erkennbar jungen Hunden), andere legen im Gegenteil Wert darauf, dass der Radfahrer mit gleichmäßigem Tempo passiert, um Irritationen beim Tier gering zu halten.
Was empfehlen hier die Fachleute von Rad- und Naturverbänden, vor allem auch der Straßenverkehrsbehörde?
Anregen möchte ich, entsprechende Wege, gerade wenn sie sehr eng sind oder einen hohen Rad- oder Hundeverkehrsanteil haben, dem Radfahrenden zur Warnung mit einem Zusatzschild “Hunde frei” (analog zu “Inliner frei”) zu beschildern.
Freue mich über Kommentare zu diesen Planungen der Stadt, die den Radverkehr in Mannheim noch interessanter, vor allem aber beschaulicher machen werden, wie es sich für ein Kurzstreckenverkehrsmittel gehört.
Hoffe, das Forum hier ist nicht ganz so verlassen, wie es scheint!
Joachim
Auf der Suche nach Gleichgesinnten, die in Mannheim gerne ungefährlicher Rad fahren würden, bin ich auf diese Seite gestoßen. Toll dass es diese Initiative gibt!
Leider habe ich allerdings über die letzten Jahre, die ich meist nur am Wochenende in Mannheim verbracht hatte, den Eindruck gewonnen, dass sich in der Innenstadt für Radfahrer so gut wie nichts tut.
Mich betrifft inzwischen der Übergang von der Seckenheimer/Schwetzinger Str. Richtung Quadrate bzw. Bismarckstr. Die Radverkehrsführung, wenn sie nicht einfach nur abbricht, ist chaotisch. Eine Kontrolle des Kraftverkehrs, der in zweiter Reihe hält/parkt oder den Radweg blockiert, findet nicht statt, und das wo die Schienen dort eine zusätzliche Gefahr darstellen. Das hat mir unlängst auch die Polizei bestätigt (“Personalmangel”) und auf den Ordnungsdienst verwiesen (angeblich “Personalmangel”). Seltsam, dass Knöllchenschreiben sonst allerorten wie am Fließband möglich ist. Dieses EKI-Projekt mag mittel-/langfristig durchaus ein Erfolg werden, wenn es sich für mich auch eher nach einem “Zeitspiel” der Stadt anhört. Projekte kann man unendlich in die länge ziehen und Prioritäten sind immer relativ.
Was kurfristige Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit betrifft (Schutzstreifen, Verkehrsüberwachung etc.), wird einfach in den neuraligischen Bereichen nichts getan. Berlin ist ja bekanntlich notorisch pleite, trotzdem schafft man es dort, ein sinnvolles Radverkehrsnetz aufzubauen. Wenn dort die S-Bahn streikt und viele Pendler auf das Rad umsteigen, hat anschließend die S-Bahn das Problem, dass die Kunden nicht mehr zurück kommen. Den Mannheimer Verkehrsbetrieben kann das nicht passieren. Vielleicht will man sich auch einfach nur keine Konkurrenz in einer Stadt schaffen, die zum Radfahren aufgrund ihrer Topographie ideal wäre. Für den OB sind Fahrräder scheinbar vor allem ein SchönheitsPROBLEM (http://www.ob-peter-kurz.de/allefragen.php). Vielleicht sollte er einmal an seinen Punkt 6 seiner “10 Punkte für Mannheim” erinnert werden.
Lieber rossteutscher,
es ist natürlich schön, dass es diesen Radweg zwischen Heidelberg und Mannheim gibt. Aber er soll doch sicher nicht die Radfahrinteressierten aus Mannheim nach Heidelberg zum Einkaufen befördern, oder? Der berechtigen Kritik von Radeline setzt dieser Radweg jedenfalls nichts Substantielles entgegen.
Gut ist tatsächlich, dass jüngst zahlreiche Einbahnstrassen freigegeben wurden, aber hier gibt es noch viel zu tun – vor allem im Vergleich mit anderen deutschen Großstädten!
Die relativ geringe Qualität der Radwegenetzes in Mannheim erkennt man immer noch sehr gut daran, dass keine Kinder, Jugendliche oder ältere Menschen auf dem Rad unterwegs sind – es ist zu gefährlich.
ABER: Mannheim könnte eine tolle Radstadt werden. Es ist nicht zu groß, schön flach und es gibt zahlreiche Menschen, die sich gesund und kostengünstig fortbewegen wollen. Diese Seite ist sicher eine gute Maßnahme in der richtigen Richtung.
Liebe Radeline,
eine ausführliche persönliche Antwort zu Deinen Anregungen hast Du von uns erhalten. Aus verkehrlicher Sicht lassen sich Heidelberg und Mannheim nur schwer vergleichen, aber sie haben mit dem Neckartalradweg etwas für Ballungszentren sehr Einzigartiges gemeinsam: einen durchgehend auto- und ampelfreien Radweg vom Neuenheimer Feld bis in die Mannheimer Fußgängerzone. Gerne mal testen! Auch zum Test empfohlen – die Fahrradstation am Bahnhof mit 24/7-Abstellmöglichkeit – besser und geschützter kann man/frau sein Rad am Bahnhof nicht abstellen. Wer unbedingt “open air” abstellen will, für den ist Besserung in Aussicht. Weitere 150 Abtellplätze am Hbf sind in Planung und für die übrige City sind ca. 500 Rad-Parkplätze beschlossene Sache – Baubeginn noch in diesem Jahr. Auch mit Einbahnstraßen ist es nicht ganz so schlecht bestellt: Bislang 42 % aller Einbahnstraßen sind in Mannheim für Radler in Gegenrichtung geöffnet – damit liegen wir im Großstadtvergleich immerhin im oberen Mittelfeld. Pläne für Verbesserungen der Radwege in der Innenstadt gibt es auch – siehe z. B. EKI, wir schauen nach vorn ….
Liebe Grüße aus der Stadtverwaltung und natürlich gute Fahrt
Mannheim ist für Fahrradfahrer unattraktiv. Kein Wunder fahren hier viel zu viele Autos. Wer hier täglich mit dem Rad unterwegs ist, ist entweder hartgesotten, lebensmüde oder hat sehr viel Zeit und Geduld. Die Stadt sollte sich ein Beispiel an Heidelberg nehmen und das Radfahren für Mannheimer problemfreier gestalten, dann würden sicherlich mehr Bürger ‘umsteigen’. Insbesondere in der Innenstadt und auf jeder Strecke zum Hauptbahnhof wird man gezwungen, Zickzackkurse zu fahren oder auf Hauptverkehrsstraßen zwischen Autos herumzukurven bzw. in Fußgängerzonen zwischen Spaziergängern und Straßenbahnen zu fahren.
Es wäre schön, gäbe es mehr Fahrradwege, mehr Öffnungen von Einbahnstraßen für Fahrradfahrer und v.a. eine bessere Straßenqualität (Stichwort Schlaglöcher), um das Fahrradfahren auch in Mannheim sicherer und angenehmer zu gestalten. Das würde schließlich auch der Stadt zugute kommen.
Und dass es am Hauptbahnhof keine vernünftigen Möglichkeiten gibt, sein Fahrrad abzuschließen, ist im Grunde auch eine Frechheit. Bis auf die Geländern, an denen alle 2 Meter ein ‘Fahrräder verboten’ Schild hängt (und schlichtweg von allen ignoriert wird), gibt es nichts zum Anschließen.
Was mir besonders in den Quadraten fehlt sind ordentliche Abstellplätze für Fahrräder. Wichtig wäre mir hier vor allem, dass die Räder nicht beschädigt und zerstückelt werden. Gerade wenn man ein neueres Rad hat möchte man es nicht gerade am Straßenrand abstellen.
@ Anette und Bianca: machen Sie mit?
Der ADFC nennt u.a. diese Radtourenkarten mit Mannheim im Kartenbild:
Radatlas Rhein-Neckar (1:75:000)
Radatlas Ried/Bergstraße/Rhein-Neckar (1:35.000, ohne NW/HD)
ADFC Bergstraße: Südliches Ried/Bergstraße (1:30.000, ohne NW/HD)
Radwanderkarte Rhein-Neckar Pfalz (1:50.000)
ADFC-Regionalkarte Rhein/Neckar (1:75.000)
Radatlas Pfalz (1:75:000),
übrigens auch den Stadtplan „Leben in LU“ mit Radwegenetz, zu finden auf http://www.adfc-bw.de/mannheim unter Service >> Karten und Bücher
Die Atlanten kann man aufgeschlagen in der Kartentasche fahren (zur Not geht auch eine A4 Klarsichthülle für 10 Cent (A3 eher 1 Euro), mit „Foldback-Klammern“ zugehalten und am Lenker festgebunden), die Pläne, auch den Bürgerstadtplan muss man halt passen falten oder rollen. Die Patentfaltung eines bekannten Verlages ist geschützt und für € 4,90 nicht zu finanzieren. Übrigens, weil trotz Werbeeinnahmen die Vereinskassen nicht reichen, haben die Karten-Aktiven den Plan mit einem vierstelligen Betrag zinslos vorfinanziert.
Es bleibt das Dilemma, in einer handlichen Karte die Nebenstraßen in einer Großstadt im Detail und die 25 km Überlandweg nach Heidelberg übersichtlich abzubilden. Ich halte daher die Fahrradwegweisung für die Hauptrouten für unverzichtbar.
An Radportalen mit Routingfunktion kenne ich für die Region
http://www.adfc-tourenportal.de/, bundesweit über 150.000 km, Kosten 2 Cent/km (ADFC Mitglieder 100 km/Monat frei), der ADFC trägt die Kosten.
http://www.radroutenplaner.hessen.de/. Hier hat der Steuerzahler schon bezahlt durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung
Für die nächste Überarbeitung der ADFC-Regionalkarte suchen wir für den Bereich MA-nördlich Neckar bis Worms – Bürstadt – Lorsch noch Redakteure. Der Arbeitsaufwand ist nach oben offen, bei guter Ortskenntnis könnte man mit 10 – 20 h Feldarbeit und 10 h Schreibtischarbeit hinkommen. Das ADFC-Radtourenportal muss auch noch verdichtet werden, wobei es nicht nur um die Strecke an sich geht, sondern auch um die Verkehrsbelastung, Steigung, Oberflächenqualität und Verknüpfung im bestehenden Netz. Die Vergütung ist wie im ADFC üblich: keine. Die Programme werden gestellt, wenn Internetanschluss, Computer und ggf. Drucker vorhanden sind. Eine Vereins-Mitgliedschaft ist für die ehrenamtliche Mitarbeit nicht erforderlich.
Habe ich Sie überzeugt – machen Sie mit?
beste Grüße
Gerd Hüttmann
@rossteutscher: Vielleicht kann man ja den ADFC mal für eine Radkarte MA/HD/LU/NW begeistern. Auch hier habe ich schon mal auf der Internetseite von denen recherchiert was die so zu bieten haben – leider ohne Erfolg. Ggf. hat ja auch ein anderer Verlag der Region Interesse an einer solchen Auflage. Material gibts ja schon das eine oder andere – nur Zusammenfassen müsste man es eben.
Gruß
Anette
@ Annette: Deine Trauer über dürftiges Kartenmaterial kann ich nachvollziehen. Ich verfahre mich zum Beispiel jedesmal in Oggersheim wenn ich in die Pfalz will, obwohl die Ausschilderung in LU in vielen Bereichen vorbildlich ist. Allerdings wäre so eine HD/MA/LU-Karte eine große Nummer (personell & finanziell) und nicht mal eben so schnell zu realisieren wie z. B. dieser Internet-Auftritt (und der hat schon Schweiß gekostet). ..
@ Andreas Hartel / Gerd Heidenreich: im aktuellen BYPAD-Verfahren (siehe Artikel Rubrik Radverkehr auf dieser Seite) wird genau das zu erfassen vesucht, ab Juni sollen erste Ergebnisse vorliegen, vielleicht lässt sich damit dann auch in diesem Forum damit weiterarbeiten.
Grüße aus der Stadtverwaltung
Lieber Hr. Fontagnier, Ehre wem Ehre gebürt. Hatte diesen Plan am Samstag in den Händen; leider ist er aber 1. unhandlich für alle Radfahrer (man muß anhalten um den Plan erst mal auszubreiten), 2. sind dort lediglich die Radwege in MA drinnen. Wer also gerne ein Stück weiter fährt auch mal über die Brücke nach LU/NW oder auch Richtung HD, Weinheim/Odenwald der nutzt besser seine Navigation auf dem Handy oder spürt die Wege selbst auf. In diesem Sinne eben doch noch nicht ganz ‘ausgereift’ das ‘Bürgerpaket’.
Gruss Anette
Bin für viele Ideen zu begeistern – aber eine Fahrradkarte MA/LU/HD als DINA6-Karte ist viel zu klein. Das schreibe ich als Grafikdesigner. Es gibt den nagelneuen Bürgerstadtplan mit den Radwegen: http://www.rad-im-quadrat.de/2009/04/24/neuer-buergerstadtplan-ist-da/ – empfehlenswert! Von Ehrenamtlichen in mühevoller Kleinarbeit erarbeitet. In diesem Sinne: Go and get it! Grüße aus den Quadraten!
Fahrradplan MA/LU/HD fehlt
Was ich hier echt vermisse und was leider weder der ADFC noch die Stadt Mannheim hinbekommen: Einen echt brauchbaren Fahrradplan (laminiert) für die o.a. Region im A6 Format. Das Kartenmaterial was es im Internet/Radladen etc. zu kaufen gibt ist entweder veraltet oder überhaupt nicht brauchbar. Schade, – dass man sich zwar eine tolle neue Hompage erarbeitet hat, leider aber am Bedarf des einen oder anderen Radfahrers in der Region etwas vorbei.
In diesm Sinne: Do it!
Grüsse aus der Neckarstadt
Anette
Ich halte diesen Internetauftritt ebenfalls dafür geeignet sämtliche Problemzonen rund um den Radverkehr in Mannheim zu sammeln.
Ich könnte mir vorstellen, dass man hier einen getrennten Bereich einrichtet, in dem jeder Bürger Mängel und Wünsche im Zusammenhang mit Fahrradwegen direkt eingeben kann. Die Ergebnisse werden dann auf einer Karte visualisiert und können auch kommentiert werden, ähnlich einem Bewertungsverfahren. Somit hätte man auch einen Überblick über die Dringlichkeit eines jeden Mangels.
Für die Umsetzung einer solchen “Sammelstelle” würde ich selbstvberständlich meine Hilfe anbieten.
Hallo Gerd,
die Telefonnummern – u.a. die Hotline für den “öffentlichen Raum” lautet übrigens: 0621-2 93-4003
Weitere in diesem Zusammenhang interessante Telefonnummern gibt es hier:
http://tinyurl.com/c22mrz (verkürzter Link!)
Wie beim gestrigen “Radschlag” in Mannheim durch den ADFC angeregt, ist es sicher hilfreich, die betroffenen Sachbearbeiter bei der Verwaltung über Radfahr-Probleme in der Stadt direkt zu informieren. Trotzdem halte ich es für sinnvoll, wenn man solche Mängel zusätzlich sammelt und auflistet, damit auch auf der politischen Seite immer wieder aufgezeigt werden kann, wo vor Ort und in wessen Köpfen es noch im Argen liegt, um zu vermeiden, dass sich die Obrigkeit in dem Irrglauben, dass jetzt alles gerichtet sei, zufrieden zurücklehnt.
Diesen Internet-Auftritt hier halte ich für geeignet, derartige Mängel – wie von einer Schreiberin schon geschehen – einzubringen, die dann in einer Mängelliste dokumentiert werden sollten.
Ich bin gern bereit, mich bei der letztgenannten Aufgabe aktiv zu beteiligen.
Hallo Bianca,
versuche mal den Link bikemap auf dieser Seite und ab 4. Mai gibt es auch den neuen Bürgerstadtplan mit dem gesamten Mannheimer Fahrradnetz im Handel
Herrgott nochmal, alles plädiert für die Fortbewegung ohne Auto. Warum ist es denn so schwer einen Routenplaner für Radfahrer zu finden? Wo sind die Stadtpläne für Radfahrer.
Abwrackprämie für Fahrräder ist ja toll. Radwegepläne für die Städte und das Umland wären sinnvoller. Die könnte man sogar im Internet veröffentlichen, damit sie sich jeder kostenfrei ausdrucken kann. Das wär mal eine sinnvolle Maßnahme.
Wunderbare Idee aus Mannheim!
Für alte und neue Fahrräder gibt es übrigens auch eine schon eine Umweltplakette.
Die trägt stolz die “5″ und ist den Autoumweltplaketten natürlich meilenweit überlegen. Denn Fahrräder sind die einzigen Fahrzeuge, die eine Umweltplakette verdienen.
Beziehen könnt Ihr die Umweltplakette über unsere Webseite:www.buefem.de
Weiterhin viel Spaß beim Radfahren und sonnige Grüße aus Düsseldorf.
ich hoffe auch – und tue das meinige – um aus den schönen versprechungen und tollen pr-gags wirklichkeit werden zu lassen. immerhin – wir haben es soweit geschafft. der oberbürgermeister spricht das wort fahrrad aus ;-)
“Oberbürgermeister Kurz will das Radfahren aktiv fördern.”(Mannheimer Morgen) Super! Hoffentlich nicht nur durch die Abwrackprämien, um bundesweite Aufmerksamkeit zu erlangen, sondern durch Schaffung besserer Radwegverbindungen.
4 Beispiele:
1. Von der Friedrich-Ebert-Brücke über die Renzstraße und Berliner Straße zum Rosengarten. Das klappt prima, aber von da in die Fressgasse: Keine Verbindung. Eine Radwegmar-kierung auf dem Bürgersteig könnte das Prolem lösen. Es wäre eine Fahrradverbindung geschaffen. Fußgänger und Radfahrer wären nicht länger gefährdet. Der Bürgersteig ist breit genug.
2. Von der Friedrich-Ebert-Brücke am Theresienkrankenhaus in die Collinistraße. Hier gibt es Radwege auf beiden Straßen, aber einen Fahrradübergang mit Ampel nur aus der Richtung Collinistraße. Wer von Heidelberg oder direkt vom Theresien-
krankenhaus kommt, kann nur hoffen, dass der fließende Verkehr anhält, damit die Radfahrer die Straße überqueren können. Hier müsste es eine Ampelanlage für beide Richtungen geben.
3. Eine Absurdität in Feudenheim: Radwege auf beiden Seiten der Hauptstraße. Großartig, wenn nicht an der Nadlerstraße plötzlich ohne Grund beidseitig die Radwege aufhören, um nach etwa 50 m in Höhe der Straße Am Bogen wieder zu beginnen.
4. Abrupt hört auch der Radweg von Feudenheim in die Neckarstadt an der Einmündung der Cheliusstraße in die Röntgenstraße auf. Hier ist ein Nadelöhr für Autos und Straßenbahn und auf der Straße kein Platz für Radfahrer. Darum am besten den Bürgersteig für die Radfahrer frei geben.
Die gefährlichste Straße für Radfahrer ist allerdings der Ring. Im Mannheim Morgen steht, dass die Pläne für Radwege entlang des Ringes fertig in der Schublade liegen. Da kann man nur hoffen, dass bald realisiert wird, was bisher am Schreibtisch geplant wurde. Neben 7 Fahrspuren (incl. Abbiegespuren) am Kaier-Friedrichs-Ring und breiten Bürgersteigen sind Radwege hier längst überfällig.
echt abgefahren die abwrackprämie. sollte die bundesregierung auch einführen! 2.500 euro für mein altes bike und ich wär saniert! die autos sollten eh raus aus der stadt.
Tolle Sache, das mit der Abwrackprämie. Ich glaube, viele haben das zuerst für einen Aprilscherz gehalten, dabei ist das als echte Umweltprämie doch so was von vernünftig, siehe nur den Aufruf des VCD unter http://www.vcd.org!!